Was Sinnlichkeit im Business zu suchen hat

und warum es wichtiger ist als du glaubst

Wenn ich das Wort „Sinnlichkeit“ in einer Vorstandssitzung oder beim Business-Lunch in der Inneren Stadt fallen lasse, ernte ich oft Blicke, als hätte ich gerade vorgeschlagen, die Quartalszahlen zu tanzen. Aber bleib mal kurz bei mir.

Sinnlichkeit im Job hat nichts mit Seidenschals und Räucherstäbchen zu tun. Es ist die hohe Schule der Wahrnehmung. Als Sommelière weiß ich: Wenn du nicht präsent bist, schmeckst du den Wein nicht. Wenn du im Business nicht sinnlich bist, merkst du nicht, wenn ein Deal gerade gegen die Wand fährt.

Wie du „Sinnlichkeit“ verkaufst, ohne dass es peinlich wird:

  • Nenn es „Präsenz“ oder „Intuition“: Deine Kollegen verstehen „Gespür für den Markt“. Das ist nichts anderes als Sinnlichkeit. Es ist das Wissen, was im Raum steht, bevor es ausgesprochen wird.
  • Der „Espresso-Moment“: Statt über Achtsamkeit zu dozieren, leb es vor. Wenn du den Kaffee trinkst, tu es für zehn Sekunden mit 100 % Aufmerksamkeit. Keine E-Mails, kein Handy. Diese Ruhe im Sturm ist pure Sinnlichkeit – und sie wirkt verdammt souverän.
  • Körpersprache statt Fachchinesisch: In der Sexologie lernen wir, wie wichtig die Rückbindung an den eigenen Körper ist. Im Meeting bedeutet das: Spür deinen Rücken an der Lehne. Spür den Boden unter den Füßen. Das erdet dich mehr als jedes Motivations-Poster.

Warum das für dein Team wichtig ist:

Ein Team, das seine Sinne nutzt, arbeitet präziser. Man hört die Zwischentöne in der Verhandlung. Man spürt, wenn ein Kollege kurz vorm Burnout steht. siehe auch Lebenslust senkt den Krankenstand

Sinnlichkeit ist kein Soft Skill für die Freizeit – es ist das Feintuning für Hochleister.

Wer nur im Kopf lebt, übersieht die besten Chancen. Also: Kopf aus, Sinne an. Nicht, weil es „nett“ ist, sondern weil es dich besser macht in dem, was du tust. Egal ob im Business oder im Leben.

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